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Wild auf Wildbret – Vom Jäger direkt zum Kunden

Heimisches Wildbret direkt vom Jäger

Feldkirchen – Rehrücken, Hirschsteak, Hasenbraten – Köstlichkeiten, die um die Weihnachtszeit besonders gefragt sind. Dabei sollte frisches Wildbret aus der Region das ganze Jahr über auf dem Speiseplan stehen, denn das Fleisch von Reh, Hirsch und Co. erfüllt alle Ansprüche einer modernen und bewussten Ernährung. Gourmets haben das längst erkannt.

„Wild ist bei Feinschmeckern gefragt“, sagt Prof. Dr. Jürgen Vocke, Präsident des Bayerischen Jagdverbandes (BJV). Das Fleisch der Wildtiere ist reich an Vitaminen, leicht verdaulich und fettarm. „Während früher nur der Adel das Privileg hatte, Wildfleisch zu essen, kann sich heute jeder Genießer kostengünstig mit Wildbret versorgen“, sagt BJV-Präsident Prof. Vocke. Wildbret kann nicht so prompt geliefert werden wie Fleisch aus Nutztierhaltung. Wildbret hat tatsächlich auch Saison wie Obst und Gemüse, und das Jagdglück muss dem Jäger natürlich auch hold sein! Deshalb ist es empfehlenswert, für einen entsprechenden Vorrat in der eigenen Gefriertruhe zu sorgen. Aufgrund der geringen Fettanteile, der zum Beispiel bei Rehwild rund zwei Prozent beträgt, ist Wildbret tiefgefroren ohne Qualitätseinbußen mehrere Monate haltbar.

Seit jeher gehört der verantwortungsbewusste Umgang mit Wildbret zur Ausbildung eines jeden Jägers und jeder Jägerin. Ständige Fortbildungs­angebote stellen sicher, dass ein hervorragendes Produkt in ungeminderter Qualität an den Endverbraucher weitergegeben wird. Am besten ist es, mit der örtlichen Jägerschaft Kontakt aufzunehmen. Hier finden Sie eine Liste der bayerischen Jäger, die Wildbret aus ihrer Region anbieten.

Wildfleisch – Natur pur

Zutaten für Hirschgulasch - einfach, schnell und lecker

Für alle, die gerne Fleisch essen und nach einer kalorienärmeren Variante, aber auch aromatischeren Alternative zu Schwein und Rind suchen,ist Wildbret genau das Richtige. Wildfleisch vom Reh, Hirsch oder Fasan ist eine tolle Abwechslung auf dem Speiseplan und bei richtiger Zubereitung aus Sicht von Ernährungsexperten durchaus zu empfehlen. Außerdem leben Wildtiere frei und äsen das, was ihnen schmeckt, am liebsten gehaltvolle Pflanzen und würzige Kräuter.

Die Jagd reguliert den Wildbestand, vermindert Schäden in der Land- und Forstwirtschaft und beugt der Ausbreitung von Seuchen und für den Menschen ansteckenden Krankheiten vor. Mit einem behördlichen Abschussplan ist die Bejagung streng geregelt und sorgt dafür, dass keine Wildart in ihrem Bestand gefährdet wird.

Jagdstrecke 2014/15

Rehwildstrecke Bayern

Die rund 50‍000 bayerischen Jägerinnen und Jäger waren im Jagdjahr 2014/2015 so fleißig wie nie zuvor, insbesondere bei der schwierigen Bejagung von Schwarzwild. Sie erlegten in den heimischen Revieren in der vergangenen Jagdsaison rund 71000 Schwarzkittel. Außerdem kamen 304000 Rehe, 11000 Stück Rotwild und 4‍200 Gämsen zur Strecke sowie über 90000 Enten und 14000 Fasane.

Frisches Wildbret - eine Frage der Jagd- und Jahreszeit:

Wildart / Monat Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Jan Feb Mrz
Rehwild   X X X X X X X X 15.    
Rotwild (Hirsch)     X X X X X X X X    
Schwarzwild (Wildschwein) X X X X X X X X X X X X
Feldhase             16. X X      
Fasan             X X X      
Wildente           X X X 15.      

Bitte beachten: Diese Übersicht gibt lediglich Auskunft über die Jagd- bzw. Schonzeiten der wichtigsten Wildarten. Die Verfügbarkeit von Wildbret hängt jedoch zusätzlich von weiteren Faktoren, wie z.B. dem regional unterschiedlichem Wildbestand ab. Fragen Sie direkt die Jäger aus Ihrer Umgebung.

Wildbret professionell vermarkten

Wildbret professionell vermarkten – Der Bayerische Jagdverband informiert

Wildbrethygiene - eine saubere Sache

Hier online und im neuen Wildbrethygiene-Flyer zum Mitnehmen finden Jäger Informationen zum Lebensmittelhygienerecht.

Wildschweinpflanzerl

... von Alexander Herrmann

Live zubereitet beim Landes­jägertag 2016 in Kulmbach. » Rezept im Video

Am 1. Mai beginnt die Jagdzeit auf das Reh – Dann ist Wildbret, ein regionales Schmankerl, wieder verfügbar

Für Jägerinnen und Jäger hat der Beginn des Monats Mai eine ganz besondere Bedeutung: Am 1. Mai geht der Bock auf! Das heißt, die Jagdzeit auf das heimische Reh, genauer gesagt auf Rehböcke und Schmalrehe, beginnt! Wer frisches Wildbret genießen will, sollte nicht bis zum Herbst warten, sondern jetzt zugreifen, denn das zarte Wildfleisch eignet sich bestens zum Grillen und für schnelle Pfannengerichte.

„Um unsere Waldbauern zu unterstützen, muss der vielerorts notwendige Eingriff in den Rehbestand vor allem durch den Abschuss von Jährlingen beiderlei Geschlechts zu Beginn der Jagdzeit erfolgen“, sagt BJV-Präsident Prof. Dr. Jürgen Vocke. Er appelliert an die Jagdausübungsberechtigten in den Revieren, frühzeitig den Abschuss zu erfüllen. In Bayern wurden in den vergangenen drei Jagdjahren im Durchschnitt jährlich 277 000 Stück Rehwild erlegt, gut ein Drittel davon sind Böcke.

 

Vor Beginn der Jagdzeit haben die Jägerinnen und Jäger ihre Waffen auf eine sichere und genaue Funktion getestet und die Hochsitze überprüft. Grundvoraussetzung neben der Schießfertigkeit ist das richtige „Ansprechen des Wildes“, also das Erkennen von Alter, Geschlecht und Ge­sund­heits­zu­­­stand. Denn nur so ist eine tier­schutz­­ge­­rech­­te Jagd­ausübung möglich. Ge­fragt ist vor allem aber Ge­duld, sagt Vocke: „Durchschnittlich sind sieben bis zehn Ansitze von jeweils zwei bis drei Stun­den erforderlich, bis ein Stück Rehwild erlegt ist.“ Lohn der Mühen ist neben dem Jagderleben ein schmackhaftes Wildgericht.

Als Wildbret wird ausschließlich Fleisch von heimischen Wildtieren bezeichnet, die dem Jagdrecht unterliegen. Wenn von einem Wildgericht die Rede ist, dann muss es nicht immer ein deftiger Feiertagsbraten im Spätherbst sein. Gerade zur Grillsaison bietet sich Wildfleisch als hervorragende, fettarme und ernährungs­physiologisch wertvolle Alternative für den Grill an. Jeder Jäger, der Wildbret selbst vermarktet, hat sich strengen EU-Regeln zu unterwerfen und gewährleistet dadurch besten Verbraucherschutz. Wildbret aus Bayern steht als regionales Produkt für kurze Transportwege, optimale Frische und höchste Qualität.

Kostenloses Informationsmaterial zum Wildbret gibt es beim Bayerischen Jagdverband oder ihrem Jäger vor Ort. Adressen von Jägerinnen und Jägern, die Wildbret anbieten, sind auf der BJV-Service Website zu finden.