Wo gibt’s Wild?

Wo gibt’s Wild?

Wildfleisch kann entweder direkt beim Jäger, im Wildhandel oder in einer gut sortierten Metzgerei erworben werden. Besonders empfehlenswert ist es, sich an den Jäger vor Ort „anzupirschen“. Er erlegt sein Wild in den heimischen Revieren und vermarktet es auf kurzem Wege überwiegend an Privatkunden. Er sorgt dafür, dass nur qualitativ einwandfreies Wildbret zum Verzehr kommt. Dazu ist er gesetzlich verpflichtet.

Voraussetzung für höchste Qualität ist natürlich die fachgerechte Behandlung. Wer Wildbret anbietet, muss sich an strenge Hygienevorschriften halten. Sie schreiben jeden Schritt von der Erlegung, über die Versorgung des erlegten Tieres und Lagerung bis zum Verkauf genau vor und sind Voraussetzung dafür, dass Wildbret qualitative hochwertig und hinsichtlich der Lebens­mittel­sicherheit unbe­denklich zum Verbraucher gelangt.

Zur Jägerausbildung gehört auch das fachgerechte Aufbrechen und Zerlegen eines erlegten Wildtieres – egal ob Fasan, Hase, Reh oder Hirsch. Zerlegt in küchenfertige Teile wie Rücken, Keule oder Schulter wird das Wildbret angeboten.

Wildbret kann nicht so prompt geliefert werden, wie Fleisch aus der Nutztierhaltung, deshalb ist eine Bevorratung in der eigenen Gefriertruhe empfehlens­wert. Aufgrund der geringen Fettanteile im Fleisch (2 Prozent bei Reh) ist Wildbret in der Gefriertruhe ohne Qualitätseinbußen über ein Jahr haltbar.

 

Wildbret aus der Region:

Wildbret für die Region:

Jäger und Jägerinnen finden hier bayernweit Interessenten für heimisches Wildbret.

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Wildbret & -küche in Kreisgruppen

Bezugsquellen und Wissenswertes über Wildbret aus Ihrer Umgebung erfahren Sie sich auch dirkekt bei der BJV-Kreisgruppe in Ihrer Nähe. Hier finden Sie eine Übersicht und Kontaktdaten sämtlicher 156 Kreisgruppen bzw. Jägervereine, die im Bayerischen Jagdverband organisiert sind. Einige dieser bayernweit verteilten Jagdvereine bieten zudem saisonal spezielle Wildkochkurse und übrigens auch Waldführungen an. Ein Blick auf die Website der örtlichen BJV-Kreisgruppe lohnt sich also in jedem Fall.